Dass Fette zu einer ausgewogenen Ernährung gehören, weiß inzwischen wohl jeder. Da hört man Begriffe wie Omega 3, Omega 6, Fette aus Oliven, aus Nüssen oder Fisch und seit neuestem werden auch MCT Öle überall erwähnt. Aber wer blickt denn bei den ganzen Sorten und Bezeichnungen überhaupt noch durch? Wir möchten dir besonders die MCTs ganz genau vorstellen, den Unterschied zu den anderen Fettquellen erklären und verraten, worauf du beim Kauf eines MCT Öls achten solltest. Im letzten Abschnitt stellen wir dir unsere Favoriten vor. Die findest du neben einer großen Auswahl an Naturkosmetik für Gesicht, Körper und Haare bei uns im Online Shop.
Was sind MCT Öle eigentlich ganz genau?
Bei MCT handelt es sich um eine Abkürzung. M steht für „Medium“, C für „Chain“ (dt. Kette) und T für „Triglycerides“, auf Deutsch heißt das: mittelkettige Triglyceride. Triglyceride dienen im Körper allgemein als Energiespeicher, überschüssige Kalorien aus der Nahrung werden in Triglyceride umgewandelt und im Fettgewebe gespeichert. Es gibt verschiedene MCT-Fettsäuren. Dazu zählen C8 (Caprylsäure), C10 (Caprinsäure) und C12 (Laurinsäure). Letztere wird zwar zu den mittelkettigen Fettsäuren gezählt, weist aber in einigen Eigenschaften Unterschiede zu C8 und C10 auf.
MCT Öl ist kein traditionelles Natur-Heilmittel, sondern ein Nahrungsfett, das beispielsweise aus Kokosöl gewonnen werden kann. In den vergangenen Jahrzehnten wurden MCTs in verschiedenen wissenschaftlichen Zusammenhängen untersucht. Die mittlere Kettenlänge der MCT-Öle ist dabei der entscheidende Unterschied zu anderen Ölen, die zum größten Teil aus langkettigen Fettsäuren bestehen. Langkettig bedeutet, dass viele Fettsäuren in Ölen wie Olivenöl, Rapsöl, Leinöl oder auch Kürbiskernöl längere Kohlenstoffketten besitzen, während mittelkettige Fettsäuren kürzere Kohlenstoffketten aufweisen.
Was unterscheidet MCT Öle von anderen Fetten?
Genau diese Eigenschaft unterscheidet MCTs von vielen anderen Fettsäuren. MCTs werden nach dem Verzehr im Körper auf andere Weise verstoffwechselt als langkettige Fettsäuren. Die Leber kann dabei aus Fettsäuren sogenannte Ketonkörper bilden, die im Energiestoffwechsel eine Rolle spielen.
MCT Öle werden unter anderem im Rahmen einer Low-Carb- oder ketogenen Ernährungsweise verwendet. Du kannst sie beispielsweise als Salatdressing nehmen, für geeignete Speisen verwenden oder einen kleinen Schuss in den Kaffee geben (sogenannter Bulletproof Coffee). Ob und wie stark ein bestimmtes MCT-Öl erhitzt werden darf, solltest du den Angaben des jeweiligen Herstellers entnehmen.
Wichtig: MCT Öle sind Lebensmittel und kein Medizinprodukt. Sie ersetzen keine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Konzentrationsstörungen, unerklärlicher Gewichtszunahme oder gestörter Verdauung solltest du ärztlichen Rat einholen.
Welche MCT Öle gibt es auf dem Markt?
Wir selbst sind große Fans von hochwertigen MCT Ölen und deswegen achten wir darauf, sie ausschließlich in Bio Qualität zu verwenden. Selbstverständlich bieten wir auch unseren Kundinnen und Kunden nur Öle dieser Güte an. Bei uns findest du MCT von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Größen.
Toll zum Testen ist beispielsweise das „Dr. Goerg MCT-Öl C8 C10 bio“ in der 250 Milliliter Flasche. Das gibt es auch noch eine Nummer größer als 500 ml-Einheit. Die Mischung von 60 Prozent Caprylsäure (C8) und 40 Prozent Caprinsäure (C10) basiert auf reinem Bio Kokosöl und ist laut Hersteller geruchs- sowie geschmacksneutral. Das Öl kann beispielsweise im Rahmen einer Low-Carb-, Paleo- oder ketogenen Ernährungsweise verwendet werden.
Dr. Goerg hat auch noch das MCT-Öl in C8 Qualität. Die MCTs von Ölmühle Solling sind ebenso sehr beliebt. Das „Ölmühle Solling MCT-Kokosöl bio“ in zwei verschiedenen Größen besteht aus C8 (60 %) und C10 (40 %).
Die verschiedenen MCT-Öle kannst du beispielsweise in Smoothies, Kaffee, Shakes, Säften oder Salatdressings verwenden. Beachte dabei die Verwendungs- und Verzehrhinweise des jeweiligen Herstellers.